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Sicher auf Facebook unterwegs: Vermeide diese 3 Fehler

facebook sicherheit
Facebook Sicherheit

Facebook gehört für viele Menschen in der Schweiz fest zum Alltag. Man schaut kurz rein, liest ein paar Beiträge, freut sich über lustige Videos und Fotos oder bleibt mit alten Bekannten in Kontakt. Gerade für ältere Menschen ist Facebook oft die meistgenutzte Social Media Plattform.

Und genau deshalb ist es so wichtig, Facebook richtig zu nutzen. Denn viele Menschen machen dort immer wieder dieselben drei Fehler, ohne es zu merken. Zwei davon betreffen direkt deine Privatsphäre. Der dritte kann im schlimmsten Fall sogar finanziellen Schaden verursachen.

Das Gefährliche daran ist: Facebook wirkt vertraut, fast harmlos. Doch hinter den Kulissen lauern Risiken, wenn man gewisse Dinge nicht beachtet.

In diesem Artikel führen wir dich Schritt für Schritt durch die drei häufigsten Facebook-Fehler und zeigen, wie du dich mit einfachen Massnahmen schützen kannst.

 

Zu viele persönliche Informationen sind öffentlich sichtbar

Viele Menschen sind erstaunt, wenn sie erfahren, wie viele private Informationen auf Facebook sichtbar sein können. Oft sind es Details, die man im Alltag kaum beachtet: die eigene E-Mail-Adresse, die Telefonnummer oder sogar das Geburtsdatum. Je nach Einstellung können diese Angaben nicht nur für Freunde, sondern auch für fremde Personen sichtbar sein.

Das Problem liegt weniger bei den Nutzerinnen und Nutzern, sondern bei Facebook selbst. Die Datenschutzeinstellungen sind unübersichtlich, teils gut versteckt und werden bei neuen Konten nicht automatisch besonders streng gesetzt. Wer sich damit nie aktiv beschäftigt hat, teilt häufig mehr, als eigentlich gewollt ist.

Warum ist das gefährlich? Weil genau diese Informationen von Betrügern genutzt werden, um Vertrauen aufzubauen oder gezielt Kontakt aufzunehmen. Wenn fremde Personen deine Kontaktdaten sehen oder dich sogar über Google finden können, wirst du angreifbar. Oft, ohne es zu merken.

Mit ein paar gezielten Anpassungen lässt sich das Risiko jedoch stark reduzieren. Es lohnt sich, bewusst festzulegen, wer deine Kontaktdaten sehen darf, wer dir Freundschaftsanfragen schicken kann und ob dein Facebook-Profil über Suchmaschinen auffindbar sein soll. Schon diese kleinen Schritte machen einen grossen Unterschied für deine digitale Sicherheit.

 

So stellst du Facebook richtig ein - die Videoanleitung

Viele Menschen sagen mir: „Ich weiss, dass ich das einstellen sollte, aber ich weiss nicht genau, wo.“ Genau deshalb habe ich ein Video erstellt, in dem ich die wichtigsten Facebook-Einstellungen direkt am Handy zeige. Schritt für Schritt, ohne Fachbegriffe und in ruhigem Tempo. Du kannst jederzeit auf Pause drücken oder eine Stelle nochmals ansehen.

Wenn du die Einstellungen gleich umsetzen möchtest oder visuell besser lernst, ist das Video die ideale Ergänzung zu diesem Artikel.

 

Facebook-Freundschaftsanfragen bergen Risiken

Eine neue Freundschaftsanfrage auf Facebook wirkt auf den ersten Blick harmlos. Ein rotes Symbol erscheint, jemand möchte sich mit dir vernetzen. Viele klicken aus Höflichkeit oder Neugier auf „Bestätigen“, ohne lange nachzudenken. Genau hier beginnt jedoch oft das Problem.

Sobald jemand mit dir auf Facebook befreundet ist, kann diese Person dich direkt anschreiben, deine Beiträge sehen und über längere Zeit Vertrauen aufbauen. Betrüger nutzen genau diesen Mechanismus. Sie gehen schrittweise vor, wirken freundlich, interessiert und unauffällig bis irgendwann eine Bitte kommt oder ein Angebot, das zu gut klingt, um wahr zu sein.

Besonders häufig sind sogenannte Fake-Profile. Diese verwenden Fotos von Prominenten oder attraktiven Personen und wirken auf den ersten Blick echt. In Wirklichkeit stecken dahinter anonyme Personen mit betrügerischen Absichten. Wer solche Anfragen akzeptiert, öffnet die Tür für Manipulation. Im Video oben zeigen wir dir z.B. wieviele Fake-Profile es von Lara Gut-Berahmi gibt.

Die wichtigste Regel ist deshalb einfach und klar: Akzeptiere auf Facebook nur Menschen, die du persönlich kennst. Wenn du unsicher bist, ist es immer besser, eine Anfrage zu ignorieren oder zu löschen. Freundlich sein ist gut - vorsichtig sein ist besser.

 

Fake News und Werbung sind oft kaum erkennbar

Facebook lebt davon, dass Menschen Inhalte teilen. Fotos, Videos, Meinungen und Nachrichten erscheinen nebeneinander im gleichen Strom. Genau das macht es schwierig, echte Informationen von falschen zu unterscheiden. Denn Facebook überprüft nicht automatisch, ob ein Beitrag wahr, seriös oder irreführend ist.

Betrüger und Manipulatoren nutzen das gezielt aus. Manche wollen Meinungen beeinflussen, andere verfolgen ein klares Ziel: Geld. Sie verbreiten reisserische Inhalte, angebliche Sensationen oder schockierende Meldungen, die Emotionen auslösen sollen. Je stärker ein Beitrag emotionalisiert, desto eher wird er angeklickt und geteilt.

Besonders tückisch ist Werbung. Auf Facebook ist sie oft nur sehr klein als „Anzeige“ gekennzeichnet. Beim schnellen Scrollen fällt das kaum auf. Doch hinter solchen Beiträgen steckt immer jemand, der Geld bezahlt hat, um deine Aufmerksamkeit zu bekommen - nicht immer mit ehrlichen Absichten.

Ein kritischer Blick lohnt sich deshalb immer. Wer steckt hinter einem Beitrag? Ist die Quelle bekannt? Wirkt der Inhalt übertrieben oder unglaubwürdig? Und führt ein Klick vielleicht auf eine externe Seite, die etwas von dir will? Wer sich diese Fragen regelmässig stellt, ist bereits deutlich besser geschützt.

 

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Facebook sicher nutzen ist keine Frage des Alters

Viele denken, digitale Sicherheit sei kompliziert oder nur etwas für Technikprofis. Das stimmt nicht. Es geht nicht darum, alles zu verstehen, sondern die wichtigsten Grundregeln zu kennen und bewusst anzuwenden.

Mit ein paar Anpassungen in den Einstellungen, etwas Vorsicht bei Kontakten und einem kritischen Blick auf Inhalte kannst du Facebook weiterhin entspannt nutzen ohne unnötige Risiken einzugehen.

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Häufige Fragen zu Facebook

 

1. Wie kann ich meine Privatsphäre auf Facebook schützen?

Viele Nutzer wissen nicht, dass private Informationen wie Telefonnummer, E-Mail oder Geburtsdatum auf Facebook sichtbar sein können. Mit den richtigen Datenschutzeinstellungen kannst du genau festlegen, wer deine Daten sehen darf und ob dein Profil über Suchmaschinen auffindbar ist.

 

2. Wie erkenne ich sichere Freundschaftsanfragen auf Facebook?

Auf Facebook gibt es viele Fake-Profile. Akzeptiere nur Anfragen von Personen, die du persönlich kennst. Sei vorsichtig bei Anfragen von Fremden, auch wenn sie freundlich wirken. Ein kritischer Blick schützt dich vor Betrug und Manipulation.

 

3. Wie vermeide ich Fake News und irreführende Werbung auf Facebook?

Nicht alle Inhalte auf Facebook sind vertrauenswürdig. Prüfe die Quelle, hinterfrage reisserische Beiträge und achte auf das kleine „Anzeige“-Label bei Werbung. So kannst du gezielt falsche Informationen und Manipulation vermeiden.

 

4. Gibt es eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung für Facebook-Einstellungen?

Ja, es gibt Videoanleitungen (siehe oben), die die wichtigsten Einstellungen direkt am Handy zeigen. Schritt für Schritt, ohne Fachbegriffe, helfen sie dir, dein Profil sicher zu machen und deine Privatsphäre zu schützen.

 

5. Ist Facebook sicher für ältere Menschen?

Ja, Facebook kann sicher genutzt werden - auch ohne technisches Vorwissen. Mit ein paar Anpassungen der Einstellungen, Vorsicht bei Freundschaftsanfragen und einem kritischen Blick auf Inhalte bleiben Risiken minimal, und du kannst die Plattform entspannt geniessen.

 

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